Cubanische Musik und ihre Verwandten
Son
Was der Blues für den Jazz ist der Son Cubano für das, was man heute als "Salsa"
bezeichnet. In den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts vermischten
Cubaner - Weisse, Schwarze und Mulatten - Musik der spanischen Kolonisatoren mit
religiösen Stammestänzen der Yoruba aus Nigeria.
Mambo
In den 40er Jahren vermischte sich der Son mit den neuen Swing- und
Jazz-Rhythmen aus den USA. Seinen Höhepunkt erlebte der Mambo im New York der
50er Jahre. Musiker wie Tito Puente ("The Mambo King") arrangierten immer anspruchsvollere
Kompositionen und verliehen so dieser Musik ein eigenständiges Leben ausserhalb
der Insel. Diese Dynamik hat sich bis zum heutigen Salsa gehalten.
Salsa
Frischen Wind in die Szene brachte das New Yorker Plattenlabel "Fania
Records" in den sechziger Jahren. In ihren Aufnahmen paarten Stars wie Willie
Colón, Hector Lavoe, Ismael Miranda und Ruben Blades den Mambo mit
puertoricanischen Einflüssen zu einer schärferen, noch tanzbareren Mischung.
Fania vermarktete das Ganze unter dem Namen "Salsa".
In den 70er und 80er Jahren driftete ein grösserer Teil der puertoricanischen
Salsa in Richtung Schmalz. Unter dem heute verpönten Titel "Salsa Romantica"
entstanden romantische, weichere Klänge von India, Victor Manuelle und Marc
Anthony, der sich heute dem englisch gesungenen Pop verschrieben hat.
Timba
In den frühen 90er Jahren erlebte die cubanische Musik nach langen Jahren der
Traditionspflege einen Kreativitätsschub. Junge Gruppen wie NG La Banda und La
Charanga Habanera hoben den Son auf eine neue, aufregende, härtere aber auch
anspruchsvollere Ebene.
Musiktipps
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Salsa Puertorriqueña |
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Timba Cubana |
- Jerry Rivera
- Johnny Rivera
- Marc Anthony
- La India
- Mimi Ibarra
- Eddie Santiago
- Lalo Rodriguez
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- Azúcar Negra
- Manolín el Médico de la Salsa
- Manolito y su Trabuco
- Maraca
- La Charanga Habanera
- Paulito FG
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Und wie wird zu dieser Musik getanzt?
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